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Die besten Heimkinoveröffentlichungen des Monats
Unsere DVD-Tipps4U für den Januar

Frohes neues Jahr, liebe Fans des gediegenen Heimkinos! Und wie könnte es froher beginnen als mit „Das Kanu des Manitu“, das quasi im Alleingang sowohl unser Zwerchfell als auch den deutschen Kinomarkt vor dem Aushungern gerettet hat. Und „Bully“ Herbig kommt nicht allein. Auch im Januar schlägt mit „22 Bahnen“ ein weiteres deutsches Kinoschwergewicht auf, dem sich mit einem toxischen Rächer, dem unkaputtbaren Dwayne „The Rock“ Johnson und Leo DiCaprio halb Hollywood für ein ungleiches Kräftemessen entgegenwirft. Der Gewinner an den Kassen dürfte klar sein. Aber die Oscars werden erst später vergeben. Entschieden ist also noch gar nichts. In diesem Sinne: Viel Vergnügen bei unseren ersten Filmtipps des Jahres 2026!


 


 

Es ist wahrscheinlich kein Zufall, dass das Puppenhaus auf Englisch so sehr unserem Tollhaus ähnelt. Denn ein solches ist das Zuhause der jungen Gabby durchaus, wenn man sich die bonbonbunte Katzenwelt ihres „Dollhouse“ ein bisschen näher besieht. In der ersten Kinoverfilmung zum Serienhit bekommen es Gabby und ihre Katzen mit einem besonders aufregenden Abenteuer zu tun. Denn während eines Ausflugs nach Katz Francisco schnappt sich eine exzentrische Katzenliebhaberin (Kristen Wiig im Cruella-de-Ville-Modus) das Puppenhaus der quirligen Gabby und zwingt das Mädchen so dazu, all ihre Kätzchen zusammenzutrommeln, um das Dollhouse zurückzuerlangen. Und dafür geht es wie in der Vorschulserie zwischen realer und animierter Welt hin  und her. Hübsch.

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Wer hätte das gedacht: Ein sattes Vierteljahrhundert, nachdem „Der Schuh des Manitu“ sämtliche Rekorde der deutschen Kinogeschichte pulverisieren konnte, melden sich Michael „Bully“ Herbig und sein „Bullyparade“-Team mit einer nicht für möglich gehaltenen Fortsetzung zurück. Und die ist nicht nur viel witziger, als sie es in unseren humorsensitiven Zeiten sein dürfte, sondern auch abermals ein Kassenschlager, wie er im Post-Corona- und Streamingzeitalter eigentlich nicht mehr vorkommt. Mehr als fünf Millionen Kinozuschauer waren demnach Zeuge, wie Abahachi, Ranger und Winnetouch es mit Unterstützung unter anderem von Dimitri mit einer neuen Generation von Übeltätern zu tun bekommen. Und mit einem alten Bekannten, dessen Rückkehr ebenso vergnüglich wie offenbar unausweichlich war. Und jetzt? Hoffen wir. Dass es bis zum „Gnu des Manitu“ (oder was immer man sich einfallen lässt) nicht mehr ganz so lange dauert. Immerhin: Im Heimkino können wir uns jetzt erst einmal wirklich sattsehen an der Komödie des Jahres.

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Es gehört wahrscheinlich zu den schwierigsten Dingen im Filmgeschäft, heißgeliebte Bestsellervorlagen in Bilder zu kleiden, insbesondere dann, wenn sie hochaktuell sind. Deshalb ist es Mia Marieel Meyer gar nicht hoch genug anzurechnen, dass sie sich zu Caroline Wahls „22 Bahnen“ ins „Haifisch“-Schwimmbecken des deutschen Filmzirkus begeben hat. Immerhin durfte sie mit Luna Wedler, Jannis Niewöhner und Laura Tonke auf eine starke Besetzung zurückgreifen, die ihr Bestes gibt, die nicht immer ganz klischeefreie Geschichte von familiärer Solidarität vor sozialen Missständen in Bewegtbilder zu packen. Auch hier droht die junge Mathematikstudentin Tilda zwischen Verantwortung für die alkoholkranke Mutter, Mutterrolle für die zehnjährige Schwester, Gefühlen für einen jungen Mann und einer möglichen Promotionsstelle im fernen Berlin emotional vollkommen aufgerieben zu werden. Und auch hier bildet die Schwesternbeziehung den Anker für ein emotional durchaus berührendes Familienschicksal.

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Erstmals hat Indiefilm-Ikone Benny Safdie hier ohne seinen Bruder Josh Regie geführt, weniger aufregend ist sein Solodebüt deshalb nicht. Im Gegenteil. Basierend auf der wahren Geschichte des opioidsüchtigen Mixed-Martial-Arts-Kämpfers Mark Kerr erzählt er von einem international erfolgreichen Kampfkoloss, der zwischen Drogensucht, Fertighaus und seiner Freundin um psychische und körperliche Stabilität kämpft. Besonders interessant wird „The Smashing Machine“ durch einen Besetzungscoup. Denn neben Emily Bunt als seine Freundin brilliert Action-Star Dwayne „The Rock“ Johnson hier erstmals in einer wirklich tiefgehenden und fordernden Rolle, die ihn sogar für große Darstellerpreise ins Gespräch gebracht hat. Aber ob mit oder ohne Oscar: „The Smashing Machine“ ist das faszinierende Psychogramm eines Kampfes – mit der Welt da draußen und mit den Dämonen in unserem Inneren.

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Fragt man Filmkritiker – und nicht nur die –, was der beste Film des Jahres (wenn nicht des Jahrzehnts) gewesen ist, bekommt man dieser Tage oft den neuen Film von Regievisionär Paul Thomas Anderson genannt (nicht zu verwechseln mit Paul W. S. Anderson of Trash-Horror-Fame). Der hat mit der lose an Thomas Pynchon angelehnten Action-Satire „One Battle After Another“ seinen trotz Überlänge bislang vielleicht zugänglichsten Film geschaffen. Was nicht nur an den eindrucksvoll realisierten Actionszenen liegt und auch nicht nur an der Besetzung um Leo DiCaprio, Sean Penn, Regina Hall und Benicio del Toro, sondern auch daran, dass man die aktuelle Spaltung der USA selten so bitter und schwarzhumorig vor Augen geführt bekommen hat wie hier. Ob man deshalb gleich vom Film des Jahrtausends sprechen kann? Geschmackssache. Aber kalt lässt einen dieser auch handwerklich brillante Wurf sicher nicht.

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Troma, so viel sei späteren Filmjahrgängen mitgegeben, war in den 1980er-Jahren eine unglaublich beliebte Trashfilm-Schmiede, die neben Kultperlen wie „Surf Nazis Must Die“ auch bis heute in Genrekreisen vergötterte Trashperlen wie den „Atomic Hero“ produziert hat. Wenn man so will, die filmischen Vorgänger von „Sharknado“ und Konsorten. „The Toxic Avenger“, so hieß der atomar entstellte „Atomic Hero“ im Original. Und unter diesem Titel und mit ordentlich Starpower im Gepäck hat man sich unlängst daran gemacht, das Erbe des Bad-Taste-Klassikers neu zu beleben. Hier schlüpft kein Geringerer als Peter Dinklage („Game of Thrones“) in die Rolle von Toxie, an dessen Seite unter anderem Jacob Tremblay und Elijah Wood zu sehen sind. Tricktechnisch hingegen bleibt man dem Vorgänger treu, was „The Toxic Avenger“ zu einer unglaublich albernen und blutigen Angelegenheit werden lässt, zu der Art von Partyfilm, die seit Generationen Trashfilm-Fans vor ihren Videorekordern (sic!) vereinen. Kurz: Troma-Fans werden es lieben.

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